Am Freitag Abend wurden wir dann von dem Chef unseres Projektes abgeholt, mit dessen Familie wir das Wochenende verbringen durften. Zuerst sind wir in ein Kampong gefahren, ein Orang Asli Dorf mitten im Urwald! Der Kampong war das Heimatdorf von der Frau von unserem Chef. Hier traf sich die ganze Familie für einen gemeinsamen "familyday", zu dem auch wir eingeladen waren. Zuerst wurde eine Art Gottesdienst mit singen und beten abgehalten (christlich-methudistisch) und danach gab es essen, zu dem jeder etwas beigesteuert hatte. Natürlich lief das alles wieder auf dem Boden ab und gegessen wurde wie immer mit den Händen. Nach dem Essen unterhielt man sich noch und es gab Durians, die dieses mal sogar noch besser geschmeckt haben, als das erste Mal, als ich sie gegessen habe, weil sie freisch waren :)
In der Nacht wurden dann Matratzen in dem großen Raum ausgelegt und alle schliefen zusammen in diesem Raum. Allgemein sind die Hütten der Orang Asli nur spärrlich möbiliert, da sich alles auf dem Boden abspielt. Es gibt auch keine Dusche oder so, sondern nur einen Eimer, mit dem man sich waschen kann.
Am nächsten Morgen sind wir zu einem nahegelegenen Wasserfall gelaufen, in dem man Baden kann.
Nachmittags sind wir dann in die Cameron Highlands gefahren. Dort haben wir dann mit der Familie auch eine Nacht übernachtet. IN den Cameron Highlands gibt es Teeplantagen zu sehen und die Leute pflanzen hier aufgraund der kühleren Temperaturen in der Höhe auch alles an, was sonst nicht in Malaysia wachst, besonders die Erdbeeren, die hier in Gewächshäusern wachsen können haben es den Asiaten angetan, obwohl sie nicht so schmecken, wie die Erdbeeren, die wir so kennen :D
