Sonntag, 29. Juli 2012

So jetzt haben wir auch schon andere Arbeiten gemacht, außer Ware abpacken :) Wir waren in einer Orang Asli Schule und waren dort bei dem Motivations Programm für die Primaryschool Abgänger dabei, das unsere Organisation macht. In welcher Weise die Kinder motiviert wurden hab ich leider nicht verstanden, weil alles auf Bahasa Orang Asli war, also der Sprache der Ureinwohner. Es gibt insgesamt 18 verschiedene dieser Sprachen in Malaysia. In der Region um Ipoh sprechen aber alle die selbe. Wir sollen dieses Motivationsprogramm auch aktiv mitgestalten, indem wir den Kindern erzählen, warum Bildung so wichtig ist...


Am Freitag Abend wurden wir dann von dem Chef unseres Projektes abgeholt, mit dessen Familie wir das Wochenende verbringen durften. Zuerst sind wir in ein Kampong gefahren, ein Orang Asli Dorf mitten im Urwald! Der Kampong war das Heimatdorf von der Frau von unserem Chef. Hier traf sich die ganze Familie für einen gemeinsamen "familyday", zu dem auch wir eingeladen waren. Zuerst wurde eine Art Gottesdienst mit singen und beten abgehalten (christlich-methudistisch) und danach gab es essen, zu dem jeder etwas beigesteuert hatte. Natürlich lief das alles wieder auf dem Boden ab und gegessen wurde wie immer mit den Händen. Nach dem Essen unterhielt man sich noch und es gab Durians, die dieses mal sogar noch besser geschmeckt haben, als das erste Mal, als ich sie gegessen habe, weil sie freisch waren :)
In der Nacht wurden dann Matratzen in dem großen Raum ausgelegt und alle schliefen zusammen in diesem Raum. Allgemein sind die Hütten der Orang Asli nur spärrlich möbiliert, da sich alles auf dem Boden abspielt. Es gibt auch keine Dusche oder so, sondern nur einen Eimer, mit dem man sich waschen kann.
Am nächsten Morgen sind wir zu einem nahegelegenen Wasserfall gelaufen, in dem man Baden kann.


Nachmittags sind wir dann in die Cameron Highlands gefahren. Dort haben wir dann mit der Familie auch eine Nacht übernachtet. IN den Cameron Highlands gibt es Teeplantagen zu sehen und die Leute pflanzen hier aufgraund der kühleren Temperaturen in der Höhe auch alles an, was sonst nicht in Malaysia wachst, besonders die Erdbeeren, die hier in Gewächshäusern wachsen können haben es den Asiaten angetan, obwohl sie nicht so schmecken, wie die Erdbeeren, die wir so kennen :D



Donnerstag, 26. Juli 2012

So da bin ich wieder! Nachdem ich seit ich aus KL abgereist bin kein Internet mehr zur Verfügung hatte, bin ich jetzt wieder online (wenn auch sehr sehr langsam) :)
Ich bin aber auch erst gestern Abend in meinem Projekt angekommen. Nachdem wir Inga, die auch in meinem Projekt arbeitet und ich) mit dem Zug von Kl nach Ipoh gefahren sind, wo wir jetzt wohnen, und dort erst einmal 2! Stunden warten mussten, bis uns jemand abholt, kam letztendlich ein Inder, bei dem wir dann auch bis gestern morgen gewohnt haben. Bei ihm wohnt auch eine 15 jährige Austausschülerin. Wir haben dabei viel von der indischen Kultur mitbekommen.


Wir waren in mehreren Tempeln und haben auch an einem größeren Fest teilgenommen, das den Reichtum bringen soll. Nach den Festen gibt es immer Essen umsonst. Und natürlich isst man das mit den Händen!! :)



Am nächsten Tag hat uns dann ein anderer Inder (der aber Christ nicht Hindu war -> die Religionen sind hier allgemein sehr wichtig!) abgeholt und uns mit einem weiteren Volonteer aus Deutschland bekannt gemacht. Wir haben sie in ihrem Projekt, einem Heim für Demenzkranke besucht und sind danach mit ihr zu ihrer Gastfamilie gefahren. Dort haben wir Hai-Curry gegessen. Das hört sich erstmal komisch an, schmeckt aber echt gut. Außerdem gab es die seltsamtsten Früchte. Die komischste hatten wir allerdings schon bei der ersten Gastfamilie gegessen, die Durian-Frucht, die man wegen ihres Gestankes auch Stinkfrucht nennt.


Mir hat sie aber geschmeckt. Man darf nur nicht zu viel davon essen, weil dabei die Körpertemperatur steigt.

Abends sind wir dann in unser Projekt gebracht worden. Wir wohnen in einem Haus mit einem Shop, in dem Gegenstände der Orang Asli (Ureinwohner Malaysias) verkauft werden. Wie ich das verstanden habe, ist es unsere Aufgabe, diese gegenstände traditionell herzustellen und auch die Orang Asli zu besuchen und sie zu unterstützen. Hier wohnen unter der Woche auch noch Malaiien (Die meisten sind Muslime und fasten derzeit), die ebenfalls hier arbeiten. Nur sehr wenige von ihnen sprechen Englisch. Die meisten sprechen eine Sprache der Ureinwohner und malaiisch.  Am Wochenende gehen sie allerdings nach Hause (die nesten wohnen selbst nicht in Ipoh) und es ist geplant, dass wir mit ihnen dort hingehen werden.
Heute haben wir zum auftakt allerdings nur neue Ware abgepackt. Das lag aber auch daran, dass Ende des Monats ist und die, die hier arbeiten damit beschäftigt sind, die Abrechnungen zu machen.
trotzdem hat es sehr Spass gemacht, weil man endlich mal wieder etwas gescheites zu tun hatte :) Außerdem waren die Leute hier sehr nett zu uns.


Ich hoffe, ich finde bald wieder Zeit, etwas zu berichten, allerdings dauert das Foto hochladen sehr lange :) Bis bald!



Freitag, 20. Juli 2012

Heute haben wir uns nach einem kleinen malaiisch Crashkurs Kuala Lumpur etwas näher angeschaut.
Obwohl dieser Ausflug durch den ersten starken tropischen Regen unterbrochen wurde war es sehr eindrucksvoll. Hier ist wirklich vieles anders, als zuhause in Deutschland.

zum einen das essen ! das zudem noch sehr viel ist:

zum anderen natürlich auch die Gebäude :


dieses hier ist eine Moschee, glaub ich zumindest :) Morgen beginnt übrigens der Ramadan. Dann gibt es abends noch mehr zu essen !!

Donnerstag, 19. Juli 2012

Jetzt sind wir also in Kuala Lumpur angekommen!!
Das klima ist hier wie im Tropenhaus und es gibt ständig was zu essen :)